Ein Leben mit dem Multiplen Myelom

Viele Menschen kennen die Aussage „die beste Krankheit taugt nichts“ und das könnte man auch bei dem Multiplen Myelom sagen. Jedoch bleibt die Diagnose den Menschen, die damit leben müssen, nicht erspart. Es handelt sich dabei um eine bösartige und unberechenbare Erkrankung des Immunsystems, von der meist Menschen zwischen 60 und 65 Jahren betroffen sind. Zum Glück tritt diese Erkrankung bei Kindern nicht auf und sie können unbeschwert im https://kidsbrandstore.de/ Kleidung und Accessoires kaufen und ihr Leben genießen. Bis heute sind die Ursachen der Erkrankung weitgehend unbekannt. Die gute Nachricht aber ist, dass heute dank modernster Therapien Erkrankte wesentlich länger überleben können.

Multiples Myelom

Das Multiple Myelom ist eine Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark. Eine bösartige Sorte von Plasmazellen vermehrt sich dabei. Gesunde Plasmazellen werden unterworfen und eine Abwehr kann somit nicht in vollem Umfang erfolgen. Die Diagnose führt bei vielen Menschen sicher zu einem Schockzustand. Eine Begleiterscheinung dieser Erkrankung kann auch ein Auf und Ab für den Betroffenen bedeuten. Die Myelomzellen können zu Tumoren wachsen. Viele Informationen zur Erkrankung finden Betroffene bei der Krebsgesellschaft, die eine der ersten Anlaufstellen ist. Menschen können gegen diese Erkrankung keine vorbeugenden Maßnahmen treffen. Eine Früherkennung ist jedoch möglich. Eine frühe Diagnose mit anschließender Therapie würde zur einer besseren Vorausschau führen. Einige Betroffene sprechen von einer unerklärbaren Müdigkeit, die der Erkrankung anscheinend vorausgeht. Andere klagen über Gewichtsverlust oder Knochenschmerzen. Ein Teil der Leidtragenden beklagt eine erhöhte Infektneigung, Seh- und Gedächtnisstörungen oder Schwindel. Dies ist nur ein kurzer Auszug der Beschwerden, die mit dem Krankheitsbeginn einhergeht.

In Deutschland werden jährlich neue Erkrankungsfälle festgestellt. Etwa 3.600 bei Männern und etwa 2.900 bei Frauen sind betroffen. Wer an dem Multiplen Myelom erkrankt, hat eine ungefähre Überlebenschance von fünf Jahren.

Therapien

Die Zielsetzung für die Erkrankung ist, diese weitestgehend einzuschränken. Eine dauerhafte Heilung ist nicht für jeden Erkrankten möglich. Ziel einer Therapie ist es, das Leben zu verlängern und eine gute Lebensqualität zu ermöglichen. In erster Linie erfolgt bei der Diagnose Multiples Myelom eine medikamentöse Behandlung. Neben dieser werden unter anderem folgende weitere Möglichkeiten eingesetzt:

  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie
  • Hochdosis-Therapie, Stammzellentransplantation
  • Behandlung von Begleitsymptomen

Zudem wird bestätigt, dass sich die Prognose für das Multiple Myelom in den letzten Jahren beständig verbessert hat. Es ist davon auszugehen, dass bei weiterer Forschung zukünftig noch weitere bessere Prognosen erfolgen werden.

Austausch in Foren

Menschen, die an dem Multiplen Myelom erkrankt sind, haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen Foren mit Gleichgesinnten auszutauschen. In Selbsthilfegruppen leisten sich Erkrankte gegenseitig Hilfe und sprechen sich Mut zu. Für den Erkrankten sowie für Angehörige ist der Austausch wichtig. Unter Umständen kann professioneller Beistand ein essenzieller Schritt sein, um den Befund leichter zu ertragen. Betroffene sollten den Kontakt zu anderen Erkrankten suchen und sich nicht einigeln, um mit dem Multiplen Myelom alleine fertig zu werden.

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